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Neujahrsvorsätze & Co

Das Jahr 2025 läuft gerade erst einmal dreizehn Stunden, aber: Hat sich etwas verändert? Sind Sie heute glücklicher als gestern? Ist Ihre Ernährung im neuen Jahr gesünder als im alten? Rauchen oder trinken Sie 2025 tatsächlich weniger als 2024? Haben Sie andere Vorsätze, oder gar keine?


In meiner Familie war es nie üblich, sich am letzten Tag des Jahres irgendetwas vorzunehmen für das neue Jahr. Mein Vater sagte immer: "Wenn ich etwas ändern will, tu ich das einfach. Dafür brauche ich kein neues Jahr", und Recht hatte er. Und heute? Heute sind wir an Inkonsequenz und Lethargie nicht mehr zu übertreffen. Wir leben überwiegend eher ungesund und im Überfluss. Die meisten von uns essen viel zu viel, treiben keinen oder zu wenig Sport, rauchen, trinken Alkohol, und vieles mehr. Am Silvesterabend stehen dann oft Menschen zusammen und sprechen darüber, was sie im neuen Jahr alles besser machen möchten. Und die Klassiker bleiben vermutlich abnehmen und mit dem Rauchen aufzuhören. Aber hat das schon jemals wirklich geklappt? Haben die Menschen denn dauerhaft abgenommen oder sich vom Qualm entwöhnt? Die wenigsten, wenn überhaupt! Und was ist an so einem Tag anders? Hätte man in Wahrheit nicht jeden Tag die Möglichkeit dazu, sein Leben zu verändern? Warum also immer auf dieses eine Datum warten? Wenn Sie sich etwas kaufen möchten, dann warten Sie doch auch nicht auf das neue Jahr - wobei das doch einmal ein super Trend wäre. Die Shoppingsucht ist ebenfalls sehr beliebt. Ich persönlich habe mir eine Zeit lang "Shopping Queen" mit meinen Mädchen angesehen - oder sie sich mit mir? Egal. Ich fand es jedenfalls immer sehr erheiternd, wenn die Damen ihr monatliches Budget für Klamotten angaben. Meist waren das mehrere Hundert Euro, und ich dachte mir jedes Mal nur, dass ich so viel Geld nicht jedes Jahr für Gewand und Schuhe ausgebe. Immerhin bin ich ausgewachsen, also trage ich meine Sachen so lange, bis sie kaputt sind.

Aber zurück zum Thema! Hinter all diesen Süchten steht in Wahrheit ein unerfüllter Wunsch, eine Leere. Und so versuchen wir Menschen diese Leere mit Essen, Shoppen, Sex, Alkohol, SocialMedia oder anderem zu füllen. Das hält aber nur für kurze Zeit. Wie lange erfreuen Sie sich denn über Ihr neues paar Stiefel oder über diesen überdimensionalen Eisbecher? Nach ein paar Tagen gehören die neuen Schuhe zum Inventar, und der Eisbecher ist vielleicht noch nicht einmal zur Gänze verzwickt, plagt einen schon das schlechte Gewissen. Aber wir können nicht aufhören. Wir können diese Muster kaum durchbrechen. Deshalb glauben wir, dass die Chancen besser stehen, wenn wir das an einem "besonderen" Tag beginnen, was aber natürlich völlig absurd ist. Denn der Wunsch, etwas ändern zu wollen, entsteht im Kopf und nicht im Kalender. Aber wie schafft man es nun, seine guten Vorsätze einzuhalten? Oder sind Vorsätze sowieso zum Scheitern verurteilt? Aber es gibt sie ja, die Menschen, die sportlich sind, sich gesund ernähren, nicht oder nur so selten rauchen oder trinken. Aber wie haben die das denn geschafft? Und die viel interessantere Frage ist doch: Warum versuchen so viele Menschen im Außen etwas zu erreichen, anstatt ihr Inneres zu beleuchten? So viele Menschen sind mit ihrer Figur oder allgemein mit ihrem Aussehen unzufrieden, aber kaum jemand mit seiner Intelligenz oder seiner Herzenswärme. Ein großes Herz zu haben für sich selbst, aber natürlich auch für seine Mitmenschen, Mitgefühl zu haben, hilfsbereit zu sein, damit würden wir doch viel mehr voran bringen; stattdessen wiegen wir uns jeden Morgen ab und sind mit der Zahl auf der Waage unzufrieden! Warum sind wir nicht in der Lage, diesen Teufelskreis zu durchbrechen?


Es gibt einen weisen Spruch: "Wenn du bereit bist, dich zu ändern, ändert sich alles um dich herum" - Buddha. Und er stimmt! Jeder, der schon eine Transformation hinter sich hat, weiß das. Und nach demselben Prinzip funktionieren unsere Wünsche, oder eben auch nicht. Nur, wer wirklich seine Sicht auf gewisse Dinge ändert, der wird eine Änderung vollbringen. Ein Alkoholsüchtiger wird so lange nach Alkohol schreien, bis er die Erkenntnis hat, dass dieser ihn umbringen wird. Und erst dann ist er bereit, umzudenken. Manche schaffen das nicht einmal dann. Und das lässt sich auf jedes andere genannte Beispiel ummünzen. Die Kaufsucht wird erst enden, wenn man für sich selbst eine Erkenntnis gewonnen hat. Aber dazu muss man eben einen Blick nach innen machen, was viele Menschen aber heutzutage gar nicht mehr können. Deshalb sind diese Neujahrsvorsätze auch alle zum Scheitern verurteilt, sogar, wenn sich jemand wirklich gerne das Rauchen abgewöhnen möchte - wenn wir nicht intrinsisch motiviert sind, wird das leider nix!


Aber bitte seien Sie jetzt nicht enttäuscht über meine Worte! Vielmehr wissen Sie jetzt, warum Sie keinen Erfolg mit ihren Vorsätzen haben. Das ist aber halb so schlimm, denn Sie können gerne zu mir nach Eisenstadt in die Sprechstunde kommen, und ich richte Ihren Blick genau dort hin, damit sie Ihre Ziele endlich greifen können. Vereinbaren Sie gleich einen Termin, online oder telefonisch! Ich freue mich, Ihnen helfen zu dürfen.


Herzlichst,


Ihre Daniela Rath-Müller

 
 
 

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