Ist ER der Richtige?
- Daniela Rath-Müller
- 8. Okt. 2024
- 6 Min. Lesezeit

Bitte entschuldigen Sie, dass ich heute so spät mit meinem heutigen Beitrag sehe - wie ich sehe, warten Sie ganz gespannt.
Heute geht es um die Frage, ob man gerade den "richtigen" Partner (und der Einfachheit halber schreibe ich aus der Frauensicht, zumal sich Männer darüber nicht soooo viele Gedanken machen) an seiner Seite hat, oder nicht. Tja, darüber kann man wohl länger philosophieren, aber ich bemühe mich, mich kurz zu halten.
Können Sie sich noch erinnern, wie Sie sich als Kind Ihren Traumprinzen vorgestellt haben? Gab es vielleicht sogar eine Checkliste? Ich hatte eine, mit sieben Jahren, und diese war sehr lang. Ich weiß noch ganz genau, dass ganz oben drauf stand "tierlieb muss er sein". Und damit meinte ich nicht, dass er sie zum Fressen gern haben sollte, sondern eher im klassischen Sinne, denn ich bin eben mit Katzen aufgewachsen, und konnte mir damals ein Leben ohne Samtpfoten gar nicht vorstellen. Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich heute sehr froh bin, dass wir ohne Haustier leben, da wir dadurch einfach unabhängiger und flexibler bleiben. Und das Haus bleibt sauber! Na gut, sauberer, immerhin wohnen hier auch noch ein paar Pubertiere, und die ziehen auch nicht gerade die Spur der Sauberkeit hinter sich her. Aber zurück zum eigentlichen Thema.
Hatten Sie auch eine Liste, wenn auch nur im Kopf? Und wie strikt hielten Sie sich daran? Blieben Sie Ihrer Anforderungsliste treu, oder ließen Sie hier und da auch neune zehn sein?
Ich habe schon sehr viele Paare kennen gelernt, und zwar unterschiedlichster Art. Paartypen gibt es ja doch sehr viele, zB die Sportler, die Verschmusten, die Spieler (im Sinne von Karten- oder Brettspielern), die Partymacher und eben noch ganz viele andere. Außerdem besteht ja ein Paar immer aus zwei Personen, und nicht immer sind ähnliche Typen zusammen. Dann kann es natürlich sein, dass ein Couchpotato mit einem Sportler, ein Frühaufsteher mit einer Nachteule oder im extremsten Fall ein Veganer mit einem Fleischliebhaber liiert ist. Auf das Thema "Gleich und Gleich gesellt sich gern" oder "Gegensätze ziehen sich an" möchte ich heute nicht näher eingehen, denn das spielt bei zwei Menschen, die wirklich und wahrhaftig füreinander bestimmt sind, keine Rolle. Aber so viel: Nicht nur ich, sondern auch die Wissenschaft, ist zu dem Ergebnis gekommen, dass tatsächlich "Gleich und Gleich"-Paare viel eher eine glückliche Beziehung führen können, als die "Gegensatz"-Paare. Die Begründung ist logisch wie simple: Wenn sich genau solche Gegensätze, wie ich sie oben angeführt habe, zusammen tun, dann mag das zwar am Anfang einer Liebe sehr aufregend sein, man merkt aber auch schnell, wo die Grenzen sind. Und dann schauen wir Mal, wie lange die vegane Freundin Ihnen Ihr Schweinsschnitzerl zubereitet. Hingegen haben jene Menschen, die zumindest überwiegend Gemeinsamkeiten haben, eher die Chance auf eine erfüllte Beziehung, weil man Hobbys schon wieder viel eher zusammen machen kann. So, aber weiter will ich darauf wirklich nicht eingehen, denn wie gesagt, heute geht es ja eigentlich um was anderes. Aber woher weiß man nun, ob der da neben einem, der so wahnsinnig sexy dabei aussieht, wenn er Abends neben einem auf der Couch einschläft, bei geöffnetem Mund sanfte Töne von sich gibt, und sich langsam aber sicher doch eine Schlazspur durch seinen Bart zieht, auch der Richtige ist? Wie definiert sich der Richtige überhaupt? Und gibt es den tatsächlich? Und wenn ja, warum ist es so schwierig, ihn zu finden??
Also der Reihe nach. Meine persönliche Definition vom richtigen Menschen ist ganz einfach: Das ist der Seelenpartner, Seelenmensch könnte man auch sagen. Und Seelenmenschen die zu uns gehören, die spüren wir sofort. Meiner Meinung nach können das durchaus mehrere sein und das muss auch nicht immer als Liebesbeziehung gelebt werden - ein gutes Beispiel wären vielleicht eineiige Zwillinge. Die sind auch durch etwas ganz Besonderes verbunden, die spüren einander auch über die Ferne. Also, ich denke, es gibt da mehrere Möglichkeiten! Aber eines ist sicher: Vom ersten Augenblick ist man auf magische Weise mit diesem Menschen verbunden. Alles fühlt sich sehr vertraut an, alles ist plötzlich ganz einfach und "logisch". Ab dem Moment, wo man solch eine Erfahrung gemacht hat, weiß man auch, warum man da ist, und plötzlich ergibt alles einen Sinn. Und das weiß ich deshalb so genau, weil es mir genau so ergangen ist, als ich an jenem schicksalhaften Abend auf meinen Seelenmenschen gestoßen bin. Daher weiß ich auch mit Sicherheit, dass es unsere Seelenpartner gibt. Ob es tatsächlich in der Form für alle Menschen auf der Welt einen gibt, da bin ich mir wiederum nicht ganz sicher. Also grundsätzlich ja, aber ausgerechnet für einen selbst ... wer weiß. Haben Sie sich überhaupt schon einmal Gedanken dazu gemacht, wann oder wie die Seelen in uns Menschen kommen? Am einfachsten ist vermutlich die Vorstellung, dass mit der Geburt eine Seele in den winzigen Körper einfährt, aber ich persönlich glaube das nicht. Oder wächst die Seele mit dem Körper in der Mutter heran? Aber, wenn wir davon ausgehen, und es gibt wissenschaftliche Belege, die das bestätigen, dass nach dem Tod die Seele den Körper verlässt, dann müssten sich diese "alten" Seelen ja dann irgendwo stauen. Und wenn man an Reinkarnation glaubt, dann bekommen ja diese Seelen irgendwann wieder die Möglichkeit, auf die Erde zurück zu kommen - und je nach dem, wie "gut" oder "schlecht" (ich verwende solche Worte ungern) Sie im vorherigen Leben waren, kommen Sie eben wieder als Mensch oder doch nur als Made auf die Welt. Gerade stelle ich mir vor, dass alle rückgratlosen Menschen, die sich wirklich schlimme Dinge zu schulden kommen haben lassen - zB der Poster: Der bringt mir nie mein Paket hoch! (Zwinker, zwinker) - im nächsten Leben eine Made sein dürfen, immerhin braucht man als Made kein Rückgrat.
Also müsste man die Frage stellen, woher diese Seelen überhaupt kommen? Sitzt Gott (oder die Frau Holle, egal) da oben, und bastelt Seele um Seele? Und wenn die Menschheit gerade so explodiert, gibt es dann überhaupt für jeden einzelnen Körper eine dazugehörige Seele, oder entstehen so vielleicht die seelenlosen Menschen? Fragen über Fragen, aber bitte schreiben Sie mir gerne Ihre Gedanken in den Kommentaren dazu!
Und wie findet man nun seinen Seelenmenschen (also gehen wir einmal davon aus, dass es für genau Sie einen gibt)? Eines kann ich Ihnen sicher sagen: Suchen dürfen Sie ihn nicht! Das will das Schicksal entscheiden, wann wir auf diesen besonderen Menschen stoßen. Aber irgendjemanden heiraten (oder natürlich auch nur so zusammen sein) dürften Sie eigentlich auch nicht, wobei das noch nicht heißt, dass Sie dadurch Ihren Seelenpartner nicht mehr treffen können - komplizierter wird's halt wieder. Aber sollten zufällig Sie in solch einer Situation stecken, in einer Partnerschaft, vielleicht sogar schon mit Kindern, und agrat jetzt ist Ihnen der Traummann oder die Traumfrau über den Weg gelaufen - rufen Sie mich an, ich beRATHschlage Sie gern, wenn ich mir dieses kleine Wortspiel erlauben darf.
Und wenn Ihnen das alles mit Seelenmensch und Co zu viel ist, Sie daran nicht glauben oder sonstiges, dann verrate ich Ihnen einen ganz einfachen Trick, mit dem Sie herausfinden, ob der sabbernde Mensch auf der Couch auch wirklich "richtig" ist für Sie: Sie brauchen sich nur genau dieses Frage für sich zu stellen, und wenn Ihre Antwort kein eindeutiges JA ist, dann ist es leider ein NEIN. Das habe ich von einer Hebamme gelernt. Als ich mit meiner ersten Tochter schwanger war - das ist schon wieder lange her, meine Erinnerungen sind in schwarz/weiß -, fragte ich eine Hebamme, woher ich denn weiß, wann es so weit ist, zu pressen? Und sie sagte den legendären Satz zu mir: "Wenn es Presswehen sind, dann merken Sie es schon. So lange Sie sich nicht sicher sind, sind sie es nicht!"
Dieser Satz hat mich dermaßen verwundert und mir in diesem (hochschwangeren) Zustand leider überhaupt nicht weiter geholfen, aber am Tag der Entbindung wusste ich dann, was sie meinte. Als diese Presswehen da waren, da wusste ich es! Es gab einfach keinen Zweifel daran! Und dieses Prinzip kann man auf das gesamte Leben anwenden, so auch auf die Frage, ob er oder sie der oder die Richtige ist, und wenn Sie nicht sicher sind, dann ist es leider nicht so. Wenn Sie dahingehend Fragen haben, dann wenden Sie sich gerne an mich. Vereinbaren wir einen Termin, und ich werde ihnen all ihre Fragen zu diesem Thema beantworten.
In diesem Sinne, alles Liebe.
Herzlichst, Ihre Daniela Rath-Müller.
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